1. Die Panne
“Wieder zu spät! Tanja wird mir den Kopf abreißen!” Oliver hatte – mal wieder – die Zeit völlig vergessen und war viel zu spät auf seinem Weg nach Hause. Sein Bruder Mark hatte Probleme – Liebesprobleme. Das Gespräch dauerte recht lange und als “großer Bruder” sah er es als eine selbstverständliche Pflicht an, ihm zur Seite zu stehen.
Nach einer kurzen Verabschiedung machte er sich auf den Weg. 22:43 Uhr – viel zu spät! Tanja war die wohl schönste und beste Frau, die er in all´ den Jahren kennengelernt hatte. Sie hatte Humor, war intelligent und schön. Was kann sich ein Mann noch mehr wünschen? Allerdings hat auch so eine Person eine zweite Seite. Sie war – auch wenn sie es niemals zugeben würde – eifersüchtig. Sehr eifersüchtig!
Auch wenn er ihr von den Problemen seines Bruders erzählt hatte, würde sie ihm aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit eine Szene machen. Eilig machte er sich nun also auf den Weg.
Im Autoradio spielten sie gerade Elton John – your song. Leise summte er die Melodie mit. So ein entspannter Titel war vielleicht jetzt genau richtig – vor dem beginnenden Sturm zuhause. Gerade wollte Oliver die Musik ein wenig lauter drehen, als er mit starrem Blick auf die Tankanzeige blickte. “Scheiße – auch das noch!”
Die Reserve war schon längst erreicht und die nächste Tankstelle würde sicher noch zehn Kilometer entfernt sein.
Nach ungefähr sechs Kilometern war es schließlich soweit. Der Motor fing an zu stottern und langsam ließ Oliver seinen Wagen auf dem viel zu schmalen Standstreifen der Bundesstrasse ausrollen. “O.K.! Jetzt bloß nicht aufregen! Das kriege ich schon hin!” Oliver sprach oft laut mit sich selbst. Irgendwie begann es, wenn er sich in Stresssituationen befand. Diese Situation war natürlich auch so ein Fall. Ein Griff in seine Jackentasche brachte das zum Vorschein, was in solchen Angelegenheiten stets hilfreich war. Ein Handy mit – Gott sei Dank – mit noch ausreichendem Akku und eine Packung Zigaretten.
Er stieg aus seinem Wagen aus, um erst einmal ein paar kräftige Züge gegen den Stress zu nehmen. Während er das tat, wählte er bereits mit der anderen Hand die Nummer seiner Frau.
“Schatz? Ich bin ´s! – - – Ja, mit Mark ist alles in Ordnung. War halt Stress pur. Ich habe aber ein ganz anderes Problem. – - – Nein, ich habe nicht getrunken! – - – Nun hör´ doch bitte mal zu! – - – Ja, O.K. – - – Ich habe eine Panne!”
Für einen kurzen Augenblick beruhigte sich seine Frau. Der Ärger über die vorangeschrittene Zeit, über das längst kaltgewordene Abendessen und über den verpassten Kinobesuch waren kurz nebensächlich. Langsam machte sie sich sorgen!
“Nein Schatz! Ich habe doch noch meinen Reservekanister. Allerdings muss ich erst einmal zu Fuss zur Tankstelle laufen. Der Kanister ist leer! – - – Ich habe ja immer gesagt, das der Kasten voll sein muss, aber du wolltest mir ja nie glauben!”
Provokationen in so einer Situation. Mann Olli – wie blöd bist du eigentlich???
Natürlich folgte sofort eine Aufregungsspitze ihrerseits. Doch aufgrund der derzeitigen Lage, in der sich ihr Mann befand, wollte sie nicht streiten. Sie wollte nur, dass ihr Mann endlich bei ihr zuhause ankommt. Denn auch wenn sich die beiden hin und wieder stritten – sie liebten sich wie am ersten Tag.
“O.K. Schatz! Es war mein Bock, den ich geschossen habe. Tut mir leid! Ich liebe Dich, mein Engel! Bis später.”
Das war ja noch einmal gut gegangen. Tanja konnte sich sehr schnell aufregen, doch sie begründete dies stets mit der Tatsache, dass sie es nur aus tiefster Sorge tat. Es sei ja nie böswillig. Oliver glaubte ihr das. Warum sollte sie auch flunkern oder ein großes Geheimnis daraus machen. Sie war liebenswürdig, humorvoll und eifersüchtig – Punkt!
Mit einem leichten Schmunzeln wollte Oliver gerade sein Handy einstecken, als er eine neue Atombombe in seiner Hand erblickte. Der Akku seines Telefons neigte sich dem Ende entgegen. Kurzerhand schaltete er den Apparat ab und machte sich mit dem Kanister auf den Weg zur Tankstelle. “Kalt, dunkel, nass! Genau das richtige Wetter, um mit ´nem scheiß´ Kanister durch die Pampa zu latschen!” Oliver regte sich über seine eigene Dummheit mehr auf, als über diesen Metallbehälter. Schließlich hätte er ja noch vor seinem Besuch bei Mark zur nächsten Tankstelle fahren können. Die Zeit hätte er sicherlich noch gehabt.
Nach einer halben Ewigkeit (40 Minuten – lange Minuten!) erblickte er endlich die “rettende” Leuchtreklame.
Nachdem er den Kanister vollgetankt hatte, ging er in die Verkaufsstelle. Vielleicht gab es ja auch einen Service, den er in Anspruch nehmen könnte, um zum Wagen gebracht zu werden. “Tut mir leid, aber ein Taxiunternehmen sieht anders aus.” Mit einem hohlen Lacher winkte der schmierige dicke Tankwart ab. Dieser Typ entsprach dem Stereotypen eines Angestellten der Ölindustrie. Oliver nickte kurz ab, bezahlte seine Rechnung und griff noch nach einem kleinen Imbiss für den Weg.
“Wo stehen sie denn?” Eine Person aus dem Halbdunkel trat auf den Weg. Oliver war kurz erschrocken, da er für einen kurzen Augenblick glaubte, alleine zu sein. “Mensch! Ich habe sie gar nicht gehört! Nun gut – ich stehe ungefähr vier Kilometer von hier an der B 6.” Die Person kam einen Schritt auf ihn zu. Eine Frau in den 40ern lächelte ihn an. “Wenn sie möchten, kann ich sie gerne zu ihrem Wagen bringen. Ich wollte ohnehin nachhause fahren.” Irgendwas stimmte an diesem Lächeln nicht. Oliver schaute ein wenig genauer hin und bemerkte eine etwas größere Zahnlücke. Außerdem wirkte diese Frau recht ungepflegt. Zumindest hatten ihre Haare mehrere Tönungen durchlitten und den Kampf haushoch verloren. Die Finger, welche Oliver zum Händedruck entgegengestreckt wurden, fühlten sich irgendwie klebrig an und nachdem Oliver ein wenig näher an die Frau herantrat (oder wurde er gezogen???), konnte er einen recht intensiven Mundgeruch ausmachen.
“Ich will nicht unhöflich sein, aber die paar Meter habe ich schnell hinter mir. Trotzdem vielen Dank!” “Komisch – haben sie nicht gerade in der Tankstelle nach Hilfe ersucht?”
Verdammt! Sie hatte die Frage mitbekommen, obwohl er sie gar nicht im Laden gesehen hatte. “Ach – ich dachte einfach, dass es da so eine Art Service gäbe. Aber ich bin es gewohnt, ein wenig durch die Gegend zu marschieren.” “Aha – sie sind Soldat?” “Richtig! Zumindest war ich das mal.”
Was machst du da, Olli? Diesen “Small Talk” brauchst du jetzt nicht. Schon gar nicht mit so einer heruntergekommenen Frau. Du willst nachhause! Beweg´ dich!
“So – ich muss jetzt aber los! Einen schönen Abend noch!” “Das wünsche ich ihnen auch, Soldat!” Mit einem etwas schiefen Grinsen verabschiedete sich diese “Dame” und ließ Oliver allein zurück.
Mit einem tiefen Seufzer machte er sich schließlich auf den Weg.
Nach gerade mal zwei Kilometern hatte Oliver das Gefühl beobachtet zu werden. Seine Nackenhaare sträubten sich. Er konnte sich nicht erklären, warum er dieses unwohle Kribbeln in der Magengrube hatte. Immer wieder drehte er sich um und blickte zurück. Die Tankstelle war mittlerweile außer Sichtweite. Das Problem jedoch war, dass die Nacht immer mehr Gestalt angenommen hatte. “Eine echte rabenschwarze Nacht! Wunderbar! Die Sonne scheint mir aus dem Arsch!” Langsam stieg ein wenig Furcht durch die Glieder. Er konnte es sich nicht richtig erklären. Seit dieser komischen Frau hatte er dieses Gefühl und es ließ sich nicht abschütteln.
Endlich – da war sein Wagen. “Bloß weg von hier!” Oliver holte den Füllstutzen aus dem Kofferraum und füllte den Diesel ein. Nachdem der letzte Tropfen den Kanister verlassen hatte, verschloss er den Tankdeckel und verstaute den – wieder ein mal leeren – Behälter in den Kofferraum.
So – noch schnell ´ne Kippe rauchen, Mucke aufdrehen und ab nachhause! Oliver setzte sich auf den Fahrersitz, schloss die Tür, steckte den Zündschlüssel ins Schloss und griff nach einer Zigarette. Nachdem er den Wagen angelassen hatte und die Scheinwerfer aufhellen ließ, blieb ihm kurz die Luft weg.
Da stand sie! Die Frau – mitten auf der Strasse – blickte direkt in seine Augen.
Irgendwas war anders! Ihr Grinsen wirkte geradezu diabolisch und viel zu breit für eine Frau (oder für einen Menschen?). Sie war gut zwanzig Meter vom Wagen entfernt, doch plötzlich sprang sie auf und verschwand für wenige Sekunden in die Nacht. Mit einem lauten Aufprall landete sie wieder auf der Motorhaube des Wagens. Nun konnte Oliver ihr Gesicht sehen – ganz genau. Die Augen waren die eines Hais – schwarz – leblos! Ihre Zähne wirkten wie Rasiermesser, welche scharf und eng anliegend nach Futter gierten. Oliver war zur Salzsäule erstarrt – er konnte sich keinen Millimeter bewegen. Diese Frau, deren schwarzes, klebriges Haar von ihrem Kopf abstanden, als ob sie eine schwarze Krone tragen würde, holte plötzlich zum Schlag aus. Glassplitter flogen umher, als die Scheibe nach einem Treffer ihrer Faust zersplitterte.
Ich liebe Dich, Tanja!
Es war sehr früh – viel zu früh! Tanja schaute auf die Uhr. Kurz nach fünf! Oh Mann – wenn der nachhause kommt, kann er was erleben. Oliver hatte sich nach dem kurzen Handygespräch nicht mehr gemeldet. Auch ihre kurzen SMS “mit der Bitte um Rückruf” (das schrieb sie nur dann, wenn sie RICHTIG geladen war!), blieben unbeantwortet. Der Morgen dämmerte schon und er war noch immer nicht zuhause angekommen.
Plötzlich klingelte es an der Tür. Hat er jetzt auch noch seinen Schlüssel verloren? Tanja zog sich ihren Pullover über und stieg in ihre Jeans. An Schlafen war in der Nacht ohnehin nicht zu denken. Mit einem Kaffeebecher in der Hand ging sie auf die Tür zu.
Sie öffnete die Eingangstür und ließ den Becher fallen.
“Frau Hartmann? Sind sie die Ehefrau von Oliver Hartmann?”
Tanja verdrehte die Augen und fiel zu Boden.
2. Leere!
Morgengrauen! Der Kopf meldete sich als erstes zu Wort und mit pochenden, nein – hämmernden Schlägen wachte Tanja aus ihrem unruhigen Schlaf auf. Wie lange war sie weg? Die letzten Wochen waren wie in einem Zeitraffer über sie hinweg gefegt. Sie richtete sich auf. Kalter Schweiß. Wieder eine unruhige Nacht und wieder war ihr Mann als Protagonist vertreten. Tränen rannten über ihr Gesicht. Die Polizeibeamten, welche vor einem halben Jahr an ihrer Tür klingelten, hatten an alles gedacht.
Ein Notarzt war zur Stelle, als sie nach den ersten Worten des Beamten (wie hieß er doch gleich?) zusammengebrochen war. Als sie wieder zu sich kam, waren die Beamten noch da. Tanja konnte also nicht allzu lange ohnmächtig gewesen sein. “Ihr Mann wird lediglich vermisst, Frau Hartmann!” In einem ruhigen und durchaus angenehmen Ton versuchte Herr Dornfeld (DAS war der Name!) die Situation zu beruhigen. “Wir haben auf der Bundesstraße seinen Wagen gefunden. Ein Streifenwagen sah das Fahrzeug. Der Polizist, welcher zuerst vor Ort war, ist hier bei mir.” Mit einer kurzen Geste stellte Dornfeld seinen Kollegen vor. “Dies ist Polizeiwachtmeister Weinert.” Tanja blickte auf und sah die Männer an. Mit einem kurzen Nicken schaute sie auf und sah einen jungen Mann, der für ihre Vorstellung gar nicht in das Bild eines “Freund und Helfers” passen sollte. Weinert war – wie Oliver sagen würde – ein “halbes Hemd”. Die Uniform wirkte zu groß, die Körperhaltung etwas unsicher und seine Miene wirkte zutiefst besorgt. Weinert machte kurze Anstalten etwas zu sagen, doch Dornfeld war schneller. “Ich kann ihnen versprechen, dass bereits ein paar fähige Männer und Frauen diesen Fall bearbeiten. Allerdings benötigen wir hier ihre Mitarbeit.” Wieder ein Nicken! Aktion – Reaktion – einfache Abläufe, die für Tanja die einzige Möglichkeit waren, um in irgendeiner Form mit diesen fremden Männern zu kommunizieren. Dornfeld zog eine Visitenkarte aus seiner Jackentasche und beugte sich zu ihr. “Meine Durchwahl steht auf der Rückseite. Sobald sie in der Lage sind mit uns zu sprechen, rufen sie einfach diese Nummer an. Wir werden uns so schnell wie möglich wieder bei ihnen melden, sobald wir Neuigkeiten für sie haben. Ruhen sie sich erst einmal aus.” Ein kurze Verabschiedung, ein Notarzt mit Ratschlägen und Beruhigungsmitteln und eine geschlossene Tür – dies waren die letzten Bilder die Tanja sah, bevor sie sich auf den Boden legte, um wie ein Kind zu weinen. So etwas hatte sie nicht erwartet – so etwas konnte doch nie und nimmer geschehen? Das Beruhigungsmittel zeigte seine Wirkung und sie fiel in einen tiefen Schlaf.
Als sie aufwachte, war die Nacht bereits hereingebrochen. Ihre Wohnung war von der Dunkelheit überrannt worden und Tanja hatte das Gefühl, jeden einzelnen Knochen zu spüren. Was ist geschehen? Olli? Wo bist du? Ein kurzes Aufstöhnen und die schmerzenden Augen erinnerten sie an die letzten Stunden. Als sie aufstand, wanderte ihr Blick durch die Wohnung. Das spärliche Licht, welches durch die Fenster drang und die roten Leuchtziffern ihres Radioweckers in der offenen Küche sorgten für ein wenig Orientierungshilfe. 22:00 Uhr! Es war still – es war beunruhigend still. Langsam und etwas unsicher ging sie auf den Lichtschalter zu, um die Deckenlampe des Wohnzimmers einzuschalten. Tanja konnte noch keinen klaren Gedanken fassen. Die “Neuigkeiten” waren noch zu nah. Ganz in Gedanken versunken ging sie wieder in ihre Küche, wobei sie einen kurzen Blick in Richtung ihrer Fensterfront unternahm. Hätte sie das bloß nicht getan! Tanja schrie kurz auf – für einen kurzen Moment meinte sie das Gesicht einer Frau erkannt zu haben. Es war nicht ihr eigenes Spiegelbild, es war ein hässliches Gesicht mit einem grausamen Grinsen. Tanja begann zu zittern, schloss ihre Augen und öffnete sie erst wieder, nach dem sie kräftig ausatmete. Das Gesicht war verschwunden. Ich brauch´ dringend einen Kaffee – oder was stärkeres! Olivers Verschwinden, die Medizin und der Schock waren zu viel für sie gewesen – da können die Sinne doch nur verrückt spielen. Langsam tröpfelte der Kaffee durch die Maschine. Tanja versuchte sich an die letzten Stunden zu erinnern. Ich muss Mama und Mark anrufen. Sie müssen es erfahren. Nachdem die Maschine ihre Arbeit erledigt hatte, goß sie sich eine Tasse ein, ging in ihr Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch und griff nach dem Telefon. Das wird mit Sicherheit nicht leicht!
Angst, Sorge und die unzureichenden Ergebnisse der Polizeiermittlungen zehrten die Kraftreserven Tanjas in den darauffolgenden Wochen und Monaten nach und nach auf. Auch der Rest der Familie war durch die Ereignisse am Ende ihrer Kräfte angelangt. Mark machte sich fortwährend Vorwürfe. Agnes, die Mutter Olivers, war gesundheitlich schwer angeschlagen. Als dann auch noch Kommissar Dornfeld nach sechs Monaten in der Wohnung erschien um mitzuteilen, dass die Ermittlungen bisher keinerlei Ergebnisse erbracht hätten, lagen bei Tanja die Nerven blank. “Sie können doch nicht einfach aufhören? Mein Mann ist irgendwo da draußen und sie reduzieren die SOKO?” Dornfeld versuchte zu beruhigen. “In solchen Fällen ist es üblich, das Personal zu kürzen. Ich bin auch nicht glücklich über diese Maßnahme, aber dies ist der derzeitige Stand. Es tut mir leid Frau Hartmann – das müssen sie mir glauben.” Jakob Dornfeld war letztlich nichts weiter, als ein Befehlsempfänger. Auch er hatte Vorgesetzte und musste sich fügen, wenn Anordnungen oder Weisungen vom “Chef ganz oben” ergingen. “Wann werde ich wieder von ihnen hören?” Tanja griff nun nach jedem erdenklichen Strohhalm. “Wir können jetzt nur noch abwarten!” Ein kurzer Händedruck, eine Verabschiedung und – wieder – eine geschlossene Eingangstür. Tanja konnte es nicht glauben. Nachdem die Wut ein wenig verflogen war, kam Nüchternheit auf. Natürlich hatte Dornfelds Team alles mögliche getan, um diesen Fall um das Verschwinden Olivers aufzuklären. Sogar ein Sendebeitrag für “Aktenzeichen XY” wurde in die Wege geleitet, jedoch ohne nennenswerte Erfolge. Stattdessen klingelte unentwegt das Telefon. Ehemalige Freunde und Weggefährten Olivers riefen an und boten Hilfe an. Doch diese Hilfsangebote waren nicht von Dauer und versandeten so schnell, wie sie gekommen waren. Was kann ich tun?
Ein Anruf sollte letztlich eine neue Idee – einen Gedanken – ins Rollen bringen. Zumindest war es ein Gedanke, der Tanja nicht mehr loslassen sollte.
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